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Hier einige Detailaufnahmen des Fernsteuerungseinbaus
Unter den beiden Flächen rechts (mit dem Schlitz in der Mitte) ist das Rumpfrohr aus Aluminium eingeklebt. Die beiden Bowdenzüge werden durch dieses Rumpfrohr nach hinten zum Leitwerk geführt. Der Empfänger (hier nicht eingebaut) sitzt ohne Gehäuse in der vorderen Hälfte der Tragflächenauflage unterhalb der Bowdenzüge.
Ich habe dazu auf jeder Seite ein Loch in das Alurohr gebohrt und die vordere Kante des Loches nach außen, die hintere Kante nach innen gebogen, so dass die Züge sauber eng am Rumpf weiter nach hinten verlaufen.
Die Anlenkung an den Ruderflächen muss noch verbessert werden, die von mir verwendeten normalen Bowdenzüge sind viel zu starr (und auch viel zu schwer, wie ich mir von eingefleischten Saalflugexperten habe sagen lassen :-) Der Fachmann verwendet die normalen Bowden-Innenzüge aus Kunststoffrohr als Außenzüge und als Seele wird ein Stahldraht mit 0,5 - 0,6 mm Durchmesser verwendet. Kugelkopfschnäpper sind verpöhnt (zu schwer), die Anlenkung erfolgt durch einen Doppelknick im Stahldraht. Das Loch im Ruderhorn wird mit einem erhitzten Stahldraht reingeschmolzen. Alternativ kann man das Ruderhorn auch aus Kohlefaserrohr selbst herstellen (wenn ein normal käufliches Plastikruderhorn zu schwer ist). Dann muss allerdings doch gebohrt werden.
Die Servokabel habe ich stark gekürzt, weil sie in Originallänge einfach nicht im Rumpf unterzubringen waren. Außerdem hätte das das Gesamtgewicht des Fliegers deutlich erhöht ;-)
Links an der Vorderkante des Rumpfausschnitts sieht man den Akku Bei ersten Trockenversuchen habe ich festgestellt, dass die Rudermaschinen ziemlich stark zappeln, ganz besonders, wenn der jeweils andere Servo gerade bewegt wird (was durch das V-Leitwerk so ziemlich immer der Fall ist). Störungen auf den Signalleitungen konnte ich keine messen. Offenbar ist der Innenwiderstand der verwendeten NiMH-Akkus zu groß, so dass die Versorgungsspanung einbricht. Durch Einschleifen von kleinen Widerständen in die Leitung zwischen Motorelektronik und Motor der Servos wurde das Problem abgeschwächt aber leider nicht behoben. Ich habe mal die Stromaufnahme der Servos gemessen und bin ziemlich erschrocken. Fast 400 mA zieht jeder dieser Winzlinge bei freiem Lauf von Anschlag zu Anschlag. Die Profis schwören auf Sanyo NiCd-Akkus in zylindrischer Form. Muss ich bei Gelegenheit mal ausprobieren, obwohl die um Einiges größer sind, so dass ich wahrscheinlich Probleme haben werde, sie im Rumpf unterzubringen.
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