Früchtequark

In der heißen Jahreszeit steht einem der Sinn nicht immer nach “normalem” Abendbrot. Da täte etwas Kühles ganz gut... ich denke hier nicht etwa an ein kühles Blondes, sondern wie die Überschrift schon ahnen lässt, an einen kühlen Quark.

Da in unserem Garten Johannisbeeren und Jostabeeren wachsen, müssen die meist dran glauben, aber es ist prinzipiell alles an Obst geeignet, das entweder klein genug ist, um ganz in den Quark gerührt zu werden, oder sich soweit zerkleinern lässt, dass es passt. Melonenquark mit ganzen Früchten wird also eher nicht so gut ankommen ;-)

Johannisbeeren, Jostabeeren (eine Kreuzung aus Stachelbeere und Schwarzer Johannisbeere, resistent gegen Mehltau, leicht säuerlich im Geschmack), Sauerkirschen, Ananasstückchen fallen mir jetzt spontan als geeignet ein.


Insgesamt braucht man:

  • 500 gr Magerquark
  • 250 gr Sahnequark 40%
  • Milch nach Gefühl
  • Fruchtzucker nach Geschmack (2-5 Esslöffel)
  • 1 Teelöffel Vanillezucker
  • Obst nach Geschmack


Zubereitung:

Die beiden Quarks mit dem Fruchtzucker und einem reichlichen Schuss Milch in einer großen Schüssel so lange rühren, bis der Quark schön cremig ist. Ich gebe nach und nach weiter Milch zu bis die Konsistenz passt. Da das Geschmackssache ist, gebe ich keine Menge für die Milch an.

Die frisch gepflückten Beeren vorher putzen (also die Johannisbeeren von den Stielen streichen, die Jostabeeren von Blüte und Stiel befreien) und waschen, Ananas aus der Dose abschütten und ggf. kleiner schneiden, falls die Stücke zu groß sind, Kirschen aus dem Glas abtropfen.

Anschließend wird das Obst in den Quark gerührt und die Mischung mit Genuss verputzt :-)

Hinweis:
Man kann anstelle des Fruchtzuckers natürlich auch normalen Industriezucker verwenden, der Fruchtzucker verfeinert den Geschmack aber erheblich.

 


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