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ICD Ideen

Adrian Weiler hat sich das Layout des Nachbaus des Microchip ICD kritisch angeschaut und einige Ideen dazu entwickelt, die bei näherer Betrachtung durchaus überlegenswert sind. Danke Adrian !


Sein erster Gedanke galt den Kosten, die jeder Einzelne beim Nachbau hat, wenn er seine Platine in Eigenregie bei PCB-Pool (oder jedem anderen Platinenhersteller, der Einzelstücke oder Kleinserien im Auftrag fertigt, z.B. http://www.dk-elektronik.com/haka.htm) bestellt. Durch “Bündelung” der Bestellung der Platinen für mehrere Nachbauer ließe sich der Preis der einzelnen Platine senken.

Das ist richtig. Ich wurde auch bereits mehrfach auf dieses Thema angesprochen (um genau zu sein drei Mal, inklusive Adrian). Nun gibt es aber mehrere Gründe für mich, davon abzusehen, eine Kleinserie aufzulegen und die Platinen an Nachbauwillige zu verkaufen.

  • Ich habe mich Microchip gegenüber verpflichtet, die Unterlagen zum ICD und dem Demoboard nur für Hobbyzwecke zu veröffentlichen. Wenn ich anfinge, diese Platinen zu verkaufen, müsste ich nachweisen, dass ich keinen Gewinn daraus schlagen würde. Das möchte ich nicht.
  • Die Verwendung der Freewareversion von EAGLE ist ebenfalls an den Hobbygedanken gebunden.
  • Kosten und Risiko für mich wären nicht unerheblich. Bei PCB-Pool gibt es nennenswerte Rabatte auf Platinen ab 20 Stück aufwärts. Im Falle des ICD kämen daher auf den “Sammelbesteller” bei einer Fläche von 5x9 cm² (0,45 dm²) etwa 180 € für 20 ICDs zusammen (ca. 30 € für eine Europakarte = 160 cm² bei Abnahme von 20 Stück und ungefähr 3 ICDs pro Europakartenfläche). Für das Demoboard wirds noch unangenehmer: Fläche ca. 7x12 cm² (0,84 dm²), damit ca. 15 € je Board, bei 20 Stück 300 €. Bei drei verkauften Sätzen ICD plus Demoboard hätte ich dann immer noch Platinen im Wert von 405 € im Keller liegen und das gute Gefühl, den drei Nachbauern einiges an Kosten erspart zu haben ;-). Nicht erstrebenswert (für mich).
  • Ich möchte mich aus verschiedenen Gründen nicht um die Logistik für so eine Aktion kümmern müssen.
  • Wenn jemand noch ein guter Grund einfällt, einfach eine kurze Mail an mich ;-)

Der nächste Tipp war technischer Natur und vermutlich hatte jeder damit zu kämpfen, der den ICD nachgebaut hat (außer mir, was der Grund für meine Nachlässigkeit bei der Beschreibung war, wie ich gestehen muss).

Mein Hinweis, man könne in der Technical Note etn21d.pdf nachlesen, wie man seinen PIC im ICD programmieren kann, entspricht nicht ganz den Tatsachen wenn man als Nachbauer mit einem unprogrammierten PIC dasteht. Die TechNote beschreibt nämlich nur, wie man ein Update eines bereits funktionierenden ICD durchführen kann.

Adrian schlägt vor, den PIC auf dem ICD erstmalig mit Hilfe eines externen “Minimalinterface” über den auf dem ICD vorhandenen ISP-Port zu programmieren. Geeignet könnte der “Mini-Programmer” (Elektor 7/8-2001) oder NOPPP sein. Inzwischen unterstützen diese (oder andere einfache) PIC-Programmer die 16F87x-Serie.

    In diesem Zusammenhang sei auf die Seite von David Tait verwiesen, der einige echte Minimallösungen zur Programmierung von PICs auflistet (z.B. 5 Widerstände, zwei Dioden, ein Kondensator und ein Schalter, geschickt mit dem Parallelport eines PC und dem ISP-Port eines PIC verbunden. Sehr gut gefällt mir der TOPIC2icsp, der die InCircuit-Programmierung mit 5V ermöglicht). Auf der Seite ist auch die passende Programmiersoftware zu finden die die 16F87x Familie unterstützt. Der NOPPP wird von dieser Software ebenfalls unterstützt.

    Nigel Goodwin hat eine Programmiersoftware für PICs geschrieben die sich für die Verwendung mit verschiedenen Programmiergeräten (z.B. David Taits Programmer TOPIC2icsp) parametrieren lässt und ebenfalls die neuen 16F87x kennt. Allerdings versucht das Programm, den Programmieradapter per Portscan selbst zu finden, was mit dem TOPIC2icsp von David Tait bei mir nicht funktioniert hat.

Parallel dazu habe ich mir selbst die Frage gestellt, ob man mit TOPIC2icsp den PIC im ICD urladen kann.
Die Antwort findet ihr hier.


Simons-Elektronik (firmiert heute unter Kessler-electronic) verkauft PICs und die auf den ICD passenden 0204-formatigen Widerstände. (Alternative zu Reichelt)
Die von Microchip (und mir) verwendeten Modular-Steckverbinder sind Adrian ein Dorn im Auge. Zu groß, teuer, Verwechslungsgefahr (es gibt zwei Typen bei Reichelt die nicht austauschbar sind) und teures Werkzeug zur Verarbeitung der passenden Modular-Stecker sprechen gegen deren Verwendung. Alternativ ließen sich Pfostensteckverbinder verwenden, oder wenigstens Standard 8polige Ethernet-Modular-Stecker für handelsübliche Patchkabel.
Ein ganz wichtiger Hinweis kam noch im Zuge der Gedanken zur Platzersparnis durch Verwendung anderer Bauteile: SMDs für alle Bauelemente. Dadurch ließe sich einiges an Platz einsparen.

Das ist so trivial wie richtig ;-) und auf diesen Gedanken ist auch schon jemand gekommen. Unter http://www.beyondlogic.org/pic/icd.htm kann man sich das Ergebnis dieses konsequent zu Ende gedachten Gedankens ansehen. Das Schaltbild zu dieser ICD-Version ist nicht ohne Weiteres zu finden, deshalb hier der direkte Link: http://www.beyondlogic.org/pic/schematic.pdf.

Auf der gleichen Homepage ist “einige Seiten weiter hinten” auch im Ansatz die Möglichkeit beschrieben, einen ICD mit USB-Anschluss auszustatten (USB with the simplicity of RS-232). Vielleicht auch eine Alternative für jemanden, der mit dem Lesen bis hier gekommen ist :-))

Nachtrag (Stand ~ 05/2005)
Mittlerweile gibt es von Lothar Stolz eine funktionierende Umsetzung dieser Idee. Allerdings ist Lothar gleich einen Schritt weiter gegangen und hat die Idee auf den ICD2 angewandt, der alle PICs unterstützt, die auch der alte ICD programmieren und entwanzen konnte, sowie alle neuen PICs, vor denen der alte ICD (mit der Originalsoftware von Microchip angetrieben) kapitulieren musste.


Alles in Allem nochmals meinen Dank an Adrian Weiler für die intensive Beschäftigung mit der Nachbaubeschreibung für den ICD und die daraus resultierenden Verbesserungsvorschläge.

 

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